29.04.2017

Aufgabe der Gesellschaft

Die Paul-Benndorf-Gesellschaft zu Leipzig e.V. hatte am 01.04.2008 ihre Gründungsversammlung in der Westkapelle des Feierhallenkomplexes auf dem Südfriedhof.
22 stimmberechtigte Mitglieder wählten einen aus 5 Personen bestehenden Vorstand.
Am 06.Mai 2008 erfolgte die amtsgerichtliche Eintragung in das Vereinsregister unter der
Nr. VR 4585.

Gemäß der geltenden Satzung fördert und unterstützt die Gesellschaft die Erhaltung und Pflege historischer Friedhofsanlagen mit ihren kunsthistorisch oder stadtgeschichtlich bedeutsamen Grabmälern.
Im Mittelpunkt steht der Erhalt des Leipziger Südfriedhofes als Flächendenkmal.
Durch Führungen auf Leipziger Friedhöfen , entsprechende Pressearbeit und Vorträge sollen die Friedhöfe als bedeutende Orte der Kulturgeschichte wieder verstärkt in das öffentliche Bewusstsein der Bürger gelangen und entsprechende Impulse auslösen, die dem Erhalt unserer Friedhöfe dienen.

Bedeutsam ist für uns auch die wissenschaftliche Aufarbeitung der Leipziger Sepulkralgeschichte. Der Leipziger Studienrat Paul Benndorf ( 1859 – 1926 ) hat in vierzigjähriger Arbeit die Geschichte des Alten Johannisfriedhofes in Leipzig erforscht und gilt als der bisher bedeutendste Leipziger Sepulkralforscher. Ihn zu ehren, haben wir unserer Gesellschaft seinen Namen gegeben.

Zahlreiche Kunsthandwerker wie Bronzegießer, Glasmalermeister, Steinrestauratoren, Bildhauer etc. sind neben Kunsthistorikern, Dendrologen, Gärtnern, Bestattern, Journalisten und Fotografen in der Gesellschaft vereint und sind die Basis unserer Kompetenz auf dem weiten Felde der Sepulkralkultur.
Ebenso wichtig sind uns aber auch alle anderen Mitglieder, die aus innerer  Haltung die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit als Freunde der Friedhöfe unsere Arbeit durch ihre Mitgliedschaft solidarisch unterstützen. Von der Studentin bis zum Senioren -  aus allen Schichten der Bevölkerung – haben wir bisher Mitglieder gewinnen können.

Die Mitgliederzahl wächst beständig und ist für uns eine Bestätigung, dass unsere kontinuierliche Arbeit anerkannt wird und unsere anspruchsvollen Ziele durchsetzbar sind.
Erste Restaurierungsobjekte konnten bereits abgeschlossen werden bzw. sind begonnen.

Wir sind dankbar für jeden Kontakt und jede Unterstützung.